unplugged – kontaktloses Laden

Elektromobilität definiert die Mobilität von morgen. Neben kabelgebundenen Lösungen gewinnt vor allem das kontaktlose (induktive) Laden an Bedeutung, da es Ladevorgänge sowohl im Stand als auch während der Fahrt ermöglicht. Dies steigert nicht nur den Nutzerkomfort durch kurzzeitige Ladezyklen, sondern verbessert auch die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen signifikant.

Vor diesem Hintergrund wurde das von der Europäischen Union geförderte Projekt „unplugged“ realisiert, in dem die fka bereits wesentliche Anforderungen und Herausforderungen auf Infrastruktur- und Fahrzeugseite erarbeitet hat. Ziel des Projekts war die Untersuchung und Demonstration des induktiven Ladens als flexible Lösung für den urbanen Raum.

  • Im Rahmen der Projektdurchführung wurden folgende Schwerpunkte erfolgreich bearbeitet:
  • Systemarchitektur & Integration: Entwicklung neuartiger fahrzeugseitiger Architekturen zur nahtlosen Einbindung induktiver Ladesysteme.
  • Interoperabilität & Standardisierung: Gewährleistung, dass verschiedene Fahrzeuge mit unterschiedlichen Ladeinfrastrukturen kompatibel sind.
  • Wirtschaftlichkeit & Usability: Untersuchung der Akzeptanz sowie der Machbarkeit von Schnellladesystemen im öffentlichen Raum (z. B. für Taxi-Warteschlangen).
  • Sicherheit & Feldtests: Bewertung der elektromagnetischen Verträglichkeit und Durchführung von Realversuchen mit Prototypen, um die Zuverlässigkeit des Gesamtsystems zu validieren.

Mit den im Projekt „unplugged“ gewonnenen Erkenntnissen unterstützt die fka heute aktiv die Standardisierung und Implementierung kontaktloser Ladesysteme, um die Elektromobilität effizienter und nutzerfreundlicher zu gestalten.

Oliver Voßen M.Sc. RWTH Head of Powertrain & Electrical Systems oliver.vossen@fka.de
+49 241 8861 214 / +49 177 4873051

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