In Zusammenarbeit mit dem Institut für Kraftfahrzeuge (ika) der RWTH Aachen
Der Prüfstand für Batteriekonditionierung und Bordnetztests ist ein vielseitiges und leistungsstarkes Testsystem, das in verschiedenen Einsatzgebieten eingesetzt werden kann. Ein zentrales Anwendungsgebiet ist die Verifikation von Bordnetztopologien im nieder- und hochvoltbereich, Betriebsstrategien und Komponenten. Durch gezielte Tests und Analysen können die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit des Bordnetzes sowie die Effizienz der Betriebsstrategien überprüft werden.
Ein weiterer wichtiger Aspekt des Prüfstands ist die Möglichkeit des kontrollierten Ladens, Entladens und Zyklisierens von Niedervolt-Batterien auf beliebige Ladezustände. Dies ermöglicht es, die Leistungsfähigkeit und das Verhalten der Batterien unter verschiedenen Bedingungen zu testen und zu analysieren. Durch gezielte Lade- und Entladevorgänge können auch spezifische Szenarien simuliert werden, um die Auswirkungen auf das Bordnetz zu untersuchen.
Im Niederspannungsbereich bis 48 V kann das Laden kann mittels angeschlossener Standardladegeräte oder Netzteile mit einem maximalen Ladestrom von bis zu 400 A erfolgen. Das Entladen kann mit konstanten Strömen von 600 A, konstanten Widerständen und konstanter Leistung von 5,6 kW durchgeführt werden.
Im Hochspannungsbereich verfügt der Prüfstand über eine Anbindung an den Batteriesimulation und kann bis somit bis 1000 V, 1000 A und maximal 400 kW belastet werden. Dies ermöglicht die Untersuchung neuartiger Bordnetzarchitekturen im Hochvoltbereich.
Zudem besteht die Möglichkeit, kleinere Antriebe mit einer Motorlast von bis zu 18 kW zu testen.
Der Prüfstand unterstützt die Verifikation von Topologien und ermöglicht die Integration von Komponenten mit verschiedensten Kommunikationsschnittstellen in das Test-Setup. Dadurch können realistische Szenarien geschaffen und die Wechselwirkungen zwischen den Komponenten und dem Bordnetz analysiert werden.
