Durch Regen, Staub und Nebel: Unser Industriekonsortium erzielt endgültige Ergebnisse bei LiDAR-Tests unter widrigen Bedingungen

Aachen, März 2025: In der heutigen Automobilindustrie spielen LiDAR-Sensoren eine Schlüsselrolle bei der Durchführung präziser Messungen und dreidimensionaler Scans der Fahrzeugumgebung. Dies ermöglicht eine Vielzahl von Funktionen, die das Fahrerlebnis sicherer und automatisierter machen.

Im Oktober 2023 gründete die fka GmbH gemeinsam mit dem Netzwerk Driving Vision News (DVN) ein neues Industriekonsortium, um eine Prüfmethodik zur Bewertung der Leistung von LiDAR-Sensoren unter nicht idealen oder widrigen Bedingungen zu entwickeln. Das Konsortium umfasst zwölf Unternehmen, darunter OEMs, Tier-1-Zulieferer, LiDAR-Hersteller, Prüfstellen und Hersteller von LiDAR-Komponenten.

Die Entwicklung der Methodik für LPAC deckt drei Hauptbedingungen ab, die die Leistung potenziell beeinträchtigen können:

  1. Ungünstige Wetterbedingungen wie Regen oder Nebel
  2. Verschmutzung der Sensoroberfläche durch Schmutz oder Verunreinigung des Übertragungsmediums durch Spritzwasser oder Staub
  3. Interferenzen mit anderen LiDAR-Sensoren oder Kameras

Die gesamte Testmethodik, die Testwerkzeuge und die Testszenarien wurden im Rahmen dieses Projekts erstellt und validiert. Daten von acht verschiedenen LiDAR-Sensoren (mit Wellenlängen von 905 nm und 1550 nm, ToF sowie FMCW) wurden mithilfe von temporären Regen-, Nebel- und Spritzwasserkammern auf der Teststrecke in Aachen erfasst. Diese Tests wurden durch Interferenztests in einer Woche ergänzt, in der alle LiDARs gemeinsam zur Verfügung standen.

Abb. 1: Beispiel für LPAC-Tests unter widrigen Bedingungen (Bedingungen: ideal, Regen, Spritzwasser, Nebel)

 

Die Testphase der 8 verschiedenen LiDAR-Sensoren wurde im November 2024 abgeschlossen. Die Daten wurden anhand der Spezifikation DIN SAE 91471 analysiert, die festlegt, wie LiDAR-Sensoren in der Automobilindustrie anhand von Leistungskennzahlen (KPIs) bewertet werden sollten. Die Ergebnisse wurden allen Mitgliedern des Konsortiums in einem abschließenden Online-Workshop am 18. Februar 2025 vorgestellt. Das Projekt hat dazu beigetragen, Einblicke in die Leistung von LiDAR-Sensoren und insbesondere in deren Grenzen unter widrigen Bedingungen zu gewinnen.

Mitglieder des LPAC-Konsortiums

Honda R&D Europe (Deutschland), Volvo Cars Corporation, TORC Robotics, Luminar Technologies, Valeo Detection Systems, MicroVision, Scantinel Photonics, DEKRA, CHASM Advanced Materials, Kautex Textron, Daikin Chemical Europe, Driving Vision News

Über fka

Seit 40 Jahren ist fka international als innovativer Ingenieursdienstleister für die Mobilitätsbranche bekannt. „Die Welt vorantreiben durch die Entwicklung von Ideen und die Schaffung von Innovationen“ – diesem Leitbild hat sich das 160-köpfige Team von fka verschrieben.

Das Team wird von der Leidenschaft für effiziente, sichere und faszinierende Mobilität angetrieben. Als eines der ersten Unternehmen auf dem Aachener Campus bewies das Spin-off des Instituts für Kraftfahrzeugtechnik der RWTH Aachen unternehmerische Weitsicht.

Interdisziplinäres Fachwissen in allen Bereichen der Mobilität und technologische Visionen, kombiniert mit den Vorteilen des inspirierend kreativen Standorts, sind der Treibstoff von fka. Ideen, Innovationen und einzigartiges methodisches Know-how werden zu fundierten und gesicherten Lösungen geformt, die den Kunden von fka in einer Vielzahl von Fragestellungen den notwendigen Vorsprung verschaffen.

Ein umfassendes Leistungsspektrum, das von Beratung und Konzeption über Simulation und Design bis hin zum Prototypenbau und zu experimentellen Tests reicht, bildet hierfür die Grundlage.

Unter dem Motto „Ideen schaffen & Innovationen vorantreiben“ hat das Team stets die Mobilität der Zukunft im Blick.

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Julian Refghi
Leiter Marketing & Kommunikation
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E-Mail: julian.refghi@fka.de

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