Einheitliche Standards für LiDAR bei Regen, Nebel und Verschmutzung

Aachen, März 2026: Automatisierte Fahrfunktionen sind nur so zuverlässig wie ihre Sensortechnik. Neben Radar- und Kamerasystemen können auch LiDAR-Sensoren zum Einsatz kommen. LiDAR-Systeme (Light Detection and Ranging) nutzen Laserimpulse, um hochauflösende dreidimensionale Bilder der Fahrzeugumgebung zu erzeugen. Sie messen Entfernungen, erkennen Objekte und liefern sogenannte Punktwolken, die für Funktionen wie Spurführung, Hinderniserkennung und automatisierte Fahrmanöver genutzt werden können.

In der Praxis arbeiten diese Systeme jedoch nicht unter Laborbedingungen. Regen, Nebel, Schnee, Staub oder Verschmutzungen auf der Sensorabdeckung können die Signalqualität erheblich beeinträchtigen. Gleichzeitig gab es bislang keine einheitlich harmonisierten Prüfverfahren, um die Leistung verschiedener LiDAR-Systeme unter solchen widrigen Bedingungen objektiv und vergleichbar zu bewerten. Hersteller, Zulieferer und Prüfstellen verwendeten teilweise eigene Methoden, was die Vergleichbarkeit der Ergebnisse einschränkte.

Entwicklung einer standardisierten Testmethodik

Vor diesem Hintergrund wurde im Oktober 2023 unter der Leitung der fka GmbH das Industriekonsortium LPAC (LiDAR Performance in Adverse Conditions) ins Leben gerufen. Ziel war es, eine reproduzierbare und herstellerunabhängige Testmethodik zur Bewertung der Leistung von LiDAR-Sensoren unter nicht idealen Umgebungsbedingungen zu entwickeln.

Zwölf Unternehmen aus der Automobilindustrie schlossen sich dem Konsortium an, darunter OEMs, Tier-1-Zulieferer, LiDAR-Hersteller, Komponentenlieferanten und Prüfstellen.

„Höhere Automatisierungsstufen müssen auch dann zuverlässig funktionieren, wenn die Bedingungen alles andere als ideal sind“, erklärt Prof. Dr.-Ing. Adrian Zlocki, Leiter des Bereichs Autonomes Fahren bei der fka GmbH. „Mit der DIN SAE SPEC 91571 schaffen wir die erste reproduzierbare und herstellerunabhängige Grundlage für die objektive Bewertung der Leistungsfähigkeit von LiDAR-Sensoren unter realistischen Umgebungsbedingungen. Dies erhöht nicht nur die Vergleichbarkeit zwischen den Systemen, sondern stärkt langfristig auch das Vertrauen, die Transparenz und die Sicherheit bei der Entwicklung automatisierter Fahrzeuge.“

Bei der Methodenentwicklung standen drei wesentliche Einflussfaktoren im Mittelpunkt:

  1. Wetterbedingungen wie Regen oder Nebel
  2. Verschmutzung der Sensoroberfläche durch Staub, Schmutz oder Spritzwasser
  3. Störungen durch andere LiDAR-Systeme oder optische Sensoren

Abb. 1: Beispiel für LPAC-Tests unter widrigen Bedingungen (Bedingungen: ideal, Regen, Spritzwasser, Nebel)

 

Zudem wurde eine Methodik zur Bewertung der Reinigungsleistung des Sensors anhand von Sensordaten definiert.

Die Testmethodik, die erforderlichen Testwerkzeuge und die definierten Szenarien wurden im Rahmen des Projekts entwickelt und validiert. Acht verschiedene LiDAR-Sensoren wurden auf einer Teststrecke in Aachen getestet – mit Wellenlängen von 905 nm und 1550 nm sowie unterschiedlichen Messprinzipien wie Time-of-Flight (ToF), bei dem die Zeitunterschiede zwischen Laserimpulsen gemessen werden, und Frequency Modulated Continuous Wave (FMCW), bei dem zusätzlich Geschwindigkeitsinformationen über Frequenzverschiebungen ermittelt werden.

Unter realistischen Bedingungen kamen temporäre Regen-, Nebel- und Sprühkammern zum Einsatz. Zudem wurden systematische Interferenztests mit mehreren gleichzeitig betriebenen LiDAR-Systemen durchgeführt.

Veröffentlichung der DIN SAE SPEC 91571

Basierend auf den Ergebnissen des LPAC-Konsortiums wurde die DIN SAE SPEC 91571 im März 2026 vom Deutschen Institut für Normung (DIN) und der Society of Automotive Engineers (SAE) veröffentlicht.

Die Spezifikation definiert eine einheitliche Bewertungsmethodik für LiDAR-Sensoren – unabhängig von Sensoraufbau, technischer Konfiguration oder Messprinzip. Sie ermöglicht eine strukturierte Leistungsbewertung sowohl auf Punktwolken- als auch auf Objektebene unter definierten widrigen Bedingungen.

Von diesem neuen Rahmenwerk profitieren insbesondere:

  • Fahrzeughersteller
  • Sensor- und Zulieferer
  • Entwicklungs- und Forschungseinrichtungen
  • Hardware- und Softwareentwickler
  • Prüfstellen und Betreiber von Testgeländen
  • Hersteller von ADAS- und automatisierten Fahrfunktionen

„Die Herausforderung bestand darin, Umwelteinflüsse wie Niederschlag, Aerosole, Verschmutzung und optische Interferenzen nicht nur qualitativ, sondern auch messtechnisch reproduzierbar abzubilden“, erklärt Amogh Sakpal, Projektleiter des LPAC-Konsortiums bei der fka GmbH. „Mit der Norm DIN SAE 91571 definieren wir klar strukturierte Testverfahren, Bewertungskriterien auf Punktwolken- und Objektebene sowie standardisierte Randbedingungen. Dies ermöglicht es, die Leistung verschiedener LiDAR-Technologien – unabhängig von Wellenlänge oder Messprinzip – unter identischen Bedingungen zu vergleichen. Dies ist eine wesentliche Voraussetzung für zuverlässige Entwicklungsentscheidungen und die industrielle Skalierung von Funktionen für das automatisierte Fahren.“

Die DIN-SAE-Spezifikation 91571 ist ab sofort hier verfügbar.

Auf der Grundlage seiner Expertise sowohl hinsichtlich der DIN-SAE-Spezifikationen 91471 als auch 91571 bietet fka ein breites Portfolio an Prüfungen für die vollständige Funktionsbewertung von LiDAR-Sensoren an. fka bedankt sich herzlich bei allen Partnern des LPAC-Konsortiums und des DIN-SAE-SPEC-91571-Prüfrahmens für ihre Beiträge zur Erstellung dieser Spezifikation.

Mitglieder des LPAC-Konsortiums

fka GmbH, CHASM Advanced Materials, Daikin Chemical Europe, DEKRA Automobil, Honda R&D Europe, Kautex Textron, MicroVision, Scantinel Photonics, TORC Robotics, Valeo, Volvo Cars

Über fka

Seit 40 Jahren ist fka international als innovativer Ingenieursdienstleister für die Mobilitätsbranche bekannt. „Die Welt vorantreiben durch die Entwicklung von Ideen und die Schaffung von Innovationen“ – diesem Leitbild hat sich das 160-köpfige Team von fka verschrieben.

Das Team wird von der Leidenschaft für effiziente, sichere und faszinierende Mobilität angetrieben. Als eines der ersten Unternehmen auf dem Aachener Campus bewies das Spin-off des Instituts für Kraftfahrzeugtechnik der RWTH Aachen unternehmerische Weitsicht.

Interdisziplinäres Fachwissen in allen Bereichen der Mobilität und technologische Visionen, kombiniert mit den Vorteilen des inspirierend kreativen Standorts, sind der Treibstoff von fka. Ideen, Innovationen und einzigartige methodische Kompetenz werden zu fundierten und gesicherten Lösungen geformt, die den Kunden von fka in einer Vielzahl von Fragestellungen den notwendigen Vorsprung verschaffen.

Ein umfassendes Leistungsspektrum, das von Beratung und Konzeption über Simulation und Design bis hin zum Prototypenbau und experimentellen Testen reicht, bildet hierfür die Grundlage.

Unter dem Motto „Ideen schaffen & Innovationen vorantreiben“ hat das Team stets die Mobilität der Zukunft im Blick.

www.fka.de

Zur Veröffentlichung freigegeben. Bei Abdruck bitten wir um ein Belegexemplar. Bei Fragen oder für weiteres Material wenden Sie sich bitte an:

Julian Refghi
Leiter Marketing & Kommunikation
Telefon +49 241 8861 227
E-Mail: julian.refghi@fka.de

Durch Regen, Staub und Nebel: Unser Industriekonsortium erzielt endgültige Ergebnisse bei LiDAR-Tests unter widrigen Bedingungen

Aachen, März 2025: In der heutigen Automobilindustrie spielen LiDAR-Sensoren eine Schlüsselrolle bei der Durchführung präziser Messungen und dreidimensionaler Scans der Fahrzeugumgebung. Dies ermöglicht eine Vielzahl von Funktionen, die das Fahrerlebnis sicherer und automatisierter machen.

Im Oktober 2023 gründete die fka GmbH gemeinsam mit dem Netzwerk Driving Vision News (DVN) ein neues Industriekonsortium, um eine Prüfmethodik zur Bewertung der Leistung von LiDAR-Sensoren unter nicht idealen oder widrigen Bedingungen zu entwickeln. Das Konsortium umfasst zwölf Unternehmen, darunter OEMs, Tier-1-Zulieferer, LiDAR-Hersteller, Prüfstellen und Hersteller von LiDAR-Komponenten.

Die Entwicklung der Methodik für LPAC deckt drei Hauptbedingungen ab, die die Leistung potenziell beeinträchtigen können:

  1. Ungünstige Wetterbedingungen wie Regen oder Nebel
  2. Verschmutzung der Sensoroberfläche durch Schmutz oder Verunreinigung des Übertragungsmediums durch Spritzwasser oder Staub
  3. Interferenzen mit anderen LiDAR-Sensoren oder Kameras

Die gesamte Testmethodik, die Testwerkzeuge und die Testszenarien wurden im Rahmen dieses Projekts erstellt und validiert. Daten von acht verschiedenen LiDAR-Sensoren (mit Wellenlängen von 905 nm und 1550 nm, ToF sowie FMCW) wurden mithilfe von temporären Regen-, Nebel- und Spritzwasserkammern auf der Teststrecke in Aachen erfasst. Diese Tests wurden durch Interferenztests in einer Woche ergänzt, in der alle LiDARs gemeinsam zur Verfügung standen.

Abb. 1: Beispiel für LPAC-Tests unter widrigen Bedingungen (Bedingungen: ideal, Regen, Spritzwasser, Nebel)

 

Die Testphase der 8 verschiedenen LiDAR-Sensoren wurde im November 2024 abgeschlossen. Die Daten wurden anhand der Spezifikation DIN SAE 91471 analysiert, die festlegt, wie LiDAR-Sensoren in der Automobilindustrie anhand von Leistungskennzahlen (KPIs) bewertet werden sollten. Die Ergebnisse wurden allen Mitgliedern des Konsortiums in einem abschließenden Online-Workshop am 18. Februar 2025 vorgestellt. Das Projekt hat dazu beigetragen, Einblicke in die Leistung von LiDAR-Sensoren und insbesondere in deren Grenzen unter widrigen Bedingungen zu gewinnen.

Mitglieder des LPAC-Konsortiums

Honda R&D Europe (Deutschland), Volvo Cars Corporation, TORC Robotics, Luminar Technologies, Valeo Detection Systems, MicroVision, Scantinel Photonics, DEKRA, CHASM Advanced Materials, Kautex Textron, Daikin Chemical Europe, Driving Vision News

Über fka

Seit 40 Jahren ist fka international als innovativer Ingenieursdienstleister für die Mobilitätsbranche bekannt. „Die Welt vorantreiben durch die Entwicklung von Ideen und die Schaffung von Innovationen“ – diesem Leitbild hat sich das 160-köpfige Team von fka verschrieben.

Das Team wird von der Leidenschaft für effiziente, sichere und faszinierende Mobilität angetrieben. Als eines der ersten Unternehmen auf dem Aachener Campus bewies das Spin-off des Instituts für Kraftfahrzeugtechnik der RWTH Aachen unternehmerische Weitsicht.

Interdisziplinäres Fachwissen in allen Bereichen der Mobilität und technologische Visionen, kombiniert mit den Vorteilen des inspirierend kreativen Standorts, sind der Treibstoff von fka. Ideen, Innovationen und einzigartiges methodisches Know-how werden zu fundierten und gesicherten Lösungen geformt, die den Kunden von fka in einer Vielzahl von Fragestellungen den notwendigen Vorsprung verschaffen.

Ein umfassendes Leistungsspektrum, das von Beratung und Konzeption über Simulation und Design bis hin zum Prototypenbau und zu experimentellen Tests reicht, bildet hierfür die Grundlage.

Unter dem Motto „Ideen schaffen & Innovationen vorantreiben“ hat das Team stets die Mobilität der Zukunft im Blick.

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DEKRA und Kautex Textron schließen sich einem Konsortium an, das die Leistungsfähigkeit von LiDAR unter widrigen Bedingungen untersucht

  • Das von fka und DVN gegründete Konsortium wurde um zwei starke Partner erweitert
  • LiDAR-Leistungstests bei Regen, Nebel, Spritzwasser und Störungen haben begonnen
  • Neun verschiedene LiDAR-Sensoren werden im Rahmen einer groß angelegten Testkampagne mit Schwerpunkt auf der LiDAR-Leistung getestet

Aachen, Dezember 2024: Im Oktober 2023 gründete die fka GmbH gemeinsam mit dem Netzwerk Driving Vision News (DVN) ein neues Industriekonsortium, um eine Testmethodik zur Leistungsbewertung von LiDAR-Sensoren unter nicht idealen oder widrigen Bedingungen zu entwickeln.

Die Entwicklung der Methodik zur Bewertung der LiDAR-Sensorleistung unter widrigen Bedingungen umfasst drei Hauptsäulen, die die Leistung potenziell beeinflussen:

  1. Widrige Wetterbedingungen wie Regen oder Nebel
  2. Verschmutzung der Sensoroberfläche durch Schmutz oder Verunreinigung des Übertragungsmediums durch Spritzwasser oder Staub
  3. Interferenzen mit anderen LiDAR-Sensoren oder Kameras

Im Rahmen des Projekts werden Testwerkzeuge, Testszenarien und die gesamte Testmethodik entwickelt und validiert. Die erste Datenerhebung hat begonnen, um die Werkzeuge und Methoden zu validieren.

Seit dem letzten Update sind drei weitere Unternehmen dem Konsortium beigetreten: DEKRA, die weltweit größte nicht börsennotierte Organisation im Bereich Prüfung, Inspektion und Zertifizierung, sowie Kautex Textron, einer der weltweit führenden Entwickler intelligenter Sensorreinigungssysteme. Ein weiteres renommiertes Konsumgüterunternehmen ist dem Konsortium ebenfalls beigetreten. Die Gesamtzahl der Partner im Konsortium beläuft sich nun auf 11. Das Konsortium ist nun durch OEMs, Tier-1-Zulieferer und LiDAR-Hersteller, Prüfstellen sowie Anbieter von Lösungen zur Sensorheizung und -reinigung vertreten.

Die Testphase des Projekts mit 8 verschiedenen LiDAR-Sensoren (905 nm und 1550 nm) wurde im November abgeschlossen. Nun folgt die Auswertungsphase, und die Ergebnisse sollen den Konsortiumsmitgliedern in den kommenden Monaten vorgestellt werden. Das Projekt soll im Februar 2025 enden.

Derzeit laufen die Planungen für eine neue Spezifikation bzw. einen neuen Standard zur Bewertung der LiDAR-Leistung unter widrigen Bedingungen. Der offizielle Prozess zur Ausarbeitung des Standards soll im ersten Quartal 2025 beginnen.

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Über die fka

Seit 40 Jahren ist die fka international als innovativer Ingenieursdienstleister für die Mobilitätsbranche bekannt. Die Welt voranzutreiben, indem Ideen entwickelt und Innovationen geschaffen werden – das ist das Leitbild, dem sich das 160-köpfige Team der fka verschrieben hat.

Das Team wird von der Leidenschaft für effiziente, sichere und faszinierende Mobilität angetrieben. Als eines der ersten Unternehmen auf dem Aachener Campus bewies das Spin-off des Instituts für Kraftfahrzeugtechnik der RWTH Aachen unternehmerische Weitsicht.

Interdisziplinäres Fachwissen in allen Bereichen der Mobilität und technologische Visionen, kombiniert mit den Vorteilen des inspirierend kreativen Standorts, sind der Treibstoff von fka. Ideen, Innovationen und einzigartiges methodisches Know-how werden zu fundierten und gesicherten Lösungen geformt, die den Kunden von fka in einer Vielzahl von Fragestellungen den notwendigen Vorsprung verschaffen.

Ein umfassendes Leistungsspektrum, das von Beratung und Konzeption über Simulation und Design bis hin zum Prototypenbau und zu experimentellen Tests reicht, bildet hierfür die Grundlage.

Unter dem Motto „Ideen schaffen & Innovationen vorantreiben“ hat das Team stets die Mobilität der Zukunft im Blick.

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fka startet ein Projekt zur Erarbeitung von Prüfverfahren für die Leistungsbewertung von LiDAR-Systemen unter widrigen Bedingungen

  • fka und DVN haben ein Konsortium gegründet, um Testmethoden zur Leistungsbewertung von LiDAR weiterzuentwickeln
  • Im Mittelpunkt des Projekts steht eine branchenweit anerkannte Definition von Testmethoden für widrige Bedingungen
  • Die Methodik deckt drei Aspekte widriger Bedingungen ab: widrige Wetterbedingungen, Verschmutzung und Störungen

Aachen, Mai 2024: LiDAR-Sensoren (Light Detection and Ranging) bieten präzise Messungen in Kombination mit der Fähigkeit, dreidimensionale Scans der Fahrzeugumgebung zu liefern. Diese Kombination macht LiDAR-Sensoren zu einer Schlüsseltechnologie für den Übergang von der Autonomie der SAE-Stufe 3 zu höheren Autonomiestufen. Das Potenzial, Redundanz zu bestehenden Sensortechnologien für die Umgebungswahrnehmung zu bieten, zeigt sich zudem in der steigenden Anzahl von LiDAR-Sensoren und der zunehmenden Zahl von Erstausrüstern (OEMs), die sich dafür entscheiden, Fahrzeugmodelle mit LiDAR-Sensoren anzubieten. Es gibt viele verschiedene zugrunde liegende Technologien, die eine Kombination aus Messprinzipien, Abtast-, Sender- und Empfängertechnologien darstellen. Dies erschwert einen Vergleich der LiDAR-Leistung.

Um dem entgegenzuwirken, veröffentlichte ein Industriekonsortium unter der Leitung der fka gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Normung (DIN) und der Society of Automotive Engineers (SAE) im April 2023 die DIN-SAE-Spezifikation 91471. Durch diese Spezifikation wird eine grundlegende Methodik zur Leistungsbewertung von LiDAR-Sensoren erreicht, die unabhängig vom Sensordesign und der zugrunde liegenden Technologie ist. Die Spezifikation deckt die Leistungsbewertung unter idealen Testbedingungen ab (trockenes Wetter, trockene Testoberfläche, saubere Sensoroberfläche und Übertragungsmedium, keine Interferenzen mit anderen LiDAR-Sensoren usw.).

Im Oktober 2023 gründete die fka GmbH gemeinsam mit dem Netzwerk „Driving Vision News“ (DVN) ein neues Industriekonsortium, um eine Testmethodik für die Leistungsbewertung von LiDAR-Sensoren unter nicht idealen oder widrigen Bedingungen zu entwickeln. Das Projekt „LiDAR-Leistung unter widrigen Bedingungen“ umfasst drei Hauptbereiche widriger Bedingungen, die die LiDAR-Leistung potenziell beeinträchtigen können:

  1. Widrige Wetterbedingungen wie Regen oder Nebel
  2. Verschmutzung der Sensoroberfläche durch Schmutz oder Verunreinigung des Übertragungsmediums durch Spritzwasser oder Staub
  3. Interferenzen mit anderen LiDAR-Sensoren oder Kameras

Abb. 1: Erweiterung des Testrahmens zur Bewertung der LiDAR-Leistung

 

Das Projekt soll im Dezember 2024 abgeschlossen werden, mit dem Ziel, eine branchenweit anerkannte Definition von Testmethoden für widrige Bedingungen zu erarbeiten. Einige dieser Testmethoden sollen zudem mit mehreren im Rahmen dieses Projekts verfügbaren LiDAR-Sensoren validiert werden. Nach Projektabschluss im Jahr 2024 soll der Prozess zur Einreichung dieser Testdefinitionen für die Ausarbeitung einer neuen Norm zu widrigen Bedingungen im Jahr 2025 eingeleitet werden.

Das Konsortium besteht aus neun Industriepartnern, darunter OEMs, LiDAR-Hersteller, Tier-1-Zulieferer sowie Lieferanten von LiDAR-Komponenten. Zu den Teilnehmern zählen OEMs wie die Volvo Cars Corporation, TORC Robotics und Honda R&D Europe sowie LiDAR-Hersteller und Tier-1-Zulieferer wie Valeo, Microvision und Luminar Technologies.

Die beiden letzten Technologiepartner sind Scantinel Photonics, ein auf Siliziumphotonik basierendes FMCW-LiDAR-Start-up, sowie CHASM Advanced Materials, ein führender Anbieter von transparenten LiDAR-Bildschirm-Heizlösungen, der modernste Kohlenstoffnanoröhren-/Kupfer-Mikronetz-Technologie einsetzt.

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Seit 40 Jahren ist die fka international als innovativer Ingenieursdienstleister für die Mobilitätsbranche bekannt. Die Welt durch die Entwicklung von Ideen und die Schaffung von Innovationen voranzutreiben, ist das Leitbild, dem sich das 160-köpfige Team der fka verschrieben hat.

Das Team wird von der Leidenschaft für effiziente, sichere und faszinierende Mobilität angetrieben. Als eines der ersten Unternehmen auf dem Aachener Campus bewies das Spin-off des Instituts für Kraftfahrzeugtechnik der RWTH Aachen unternehmerische Weitsicht.

Interdisziplinäres Fachwissen in allen Bereichen der Mobilität und technologische Visionen, kombiniert mit den Vorteilen des inspirierend kreativen Standorts, sind der Treibstoff von fka. Ideen, Innovationen und einzigartiges methodisches Know-how werden zu fundierten und gesicherten Lösungen geformt, die den Kunden von fka in einer Vielzahl von Fragestellungen den notwendigen Vorsprung verschaffen.

Ein umfassendes Leistungsspektrum, das von Beratung und Konzeption über Simulation und Design bis hin zum Prototypenbau und zu experimentellen Tests reicht, bildet hierfür die Grundlage.

Unter dem Motto „Ideen schaffen & Innovationen vorantreiben“ hat das Team stets die Mobilität der Zukunft im Blick.

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Zur Veröffentlichung freigegeben. Bei Abdruck bitten wir um ein Belegexemplar. Bei Fragen oder für weiteres Material wenden Sie sich bitte an:

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Made in Aachen: Erste DIN-SAE-Spezifikation zur einheitlichen Bewertung und Charakterisierung von LiDAR-Sensoren veröffentlicht

  • fka und seine Partner DIN und SAE haben die DIN-SAE-Spezifikation 91471 erfolgreich veröffentlicht.
  • Die Spezifikation stellt eine Bewertungsmethodik für LiDAR-Sensoren vor und unterstützt die Standardisierung von Prüfverfahren.
  • F&E-Einrichtungen, Hardware- und Softwareentwickler, Betreiber von Teststrecken, Prüfstellen sowie Hersteller von ADAS- und AD-Systemen profitieren von dem neu geschaffenen Rahmenwerk.

Aachen, Mai 2023: Die LiDAR-Technologie (Light Detection and Ranging) bietet aufgrund ihrer präzisen Abstandsmessung und der Erzeugung dreidimensionaler Punktwolkenbilder ein hohes Potenzial für die maschinelle Wahrnehmung im automatisierten Fahren sowie für derzeit verfügbare Komfort- und Sicherheitsfunktionen. In den vergangenen Jahren hat eine wachsende Zahl neuer und etablierter Sensorhersteller an LiDAR-Sensoren für Automobilanwendungen gearbeitet. Dieses breite Feld an Anbietern und die Reifung verschiedener technologischer Ansätze führen zu einer großen Vielfalt an verfügbaren Sensortypen und -modellen, die auf dem LiDAR-Prinzip basieren. Alle diese Sensoren werden als „LiDAR“ bezeichnet. Die Unterschiede in den Messprinzipien, der Technologie und den Komponenten erschweren jedoch den Vergleich der Spezifikationen und die Bewertung der Leistung.

Im Bestreben nach einem allgemein anerkannten Prüfrahmen für LiDAR-Sensoren hat sich der innovative Aachener Ingenieurdienstleister fka mit einer Reihe engagierter Partner zu einem Konsortium zusammengeschlossen, um gemeinsame Leitlinien für die Charakterisierung von Sensoren sowie ein gemeinsames und anwendungsrelevantes Bewertungs- und Prüfkonzept bereitzustellen. Dies soll einen klaren Marktüberblick und eine Segmentierung der LiDAR-Sensoren auf der Grundlage der Leistung auf Punktwolkenebene ermöglichen.

fka und seine Partner, das Deutsche Institut für Normung (DIN) und die Society of Automotive Engineers (SAE), haben nun erfolgreich die DIN-SAE-Spezifikation 91471 veröffentlicht. Diese Spezifikation bietet eine Bewertungsmethodik für LiDAR-Sensoren, die unabhängig vom Sensordesign, dessen Spezifikation und dem technischen Ansatz ist. Ihre Anwendung bei Fahrzeugherstellern und Sensorlieferanten ermöglicht eine definierte Bewertung der Sensorleistung auf Punktwolkenebene, wie beispielsweise Reichweite, Genauigkeit, Präzision und Robustheit der Messung. Darüber hinaus unterstützt die Spezifikation die Standardisierung von Prüfverfahren. Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, Hardware- und Softwareentwickler, Betreiber von Testgeländen, Prüfstellen sowie Hersteller von ADAS- und AD-Systemen werden von dem neu geschaffenen Rahmenwerk profitieren.

Die DIN-SAE-Spezifikation 91471 steht hier zum Download bereit.

Nach der erfolgreichen Veröffentlichung der Spezifikation startet die fka gemeinsam mit dem DVN-Netzwerk ein Folgeprojekt. Ziel des Projekts ist es, die Leistungsbewertung von LiDAR-Sensoren unter widrigen Bedingungen wie schlechtem Wetter, Verschmutzung und Störungen durch andere LiDARs/Lichtquellen zu untersuchen.

Die Partner des LiDAR-Sensor-Spezifikations- und Test-Frameworks

fka GmbH, ADAS Management Consulting, Daimler Trucks, Ford, Luminar, Innoviz, MicroVision und Valeo.

 

Über die fka

Seit 40 Jahren ist die fka international als innovativer Ingenieursdienstleister für die Mobilitätsbranche bekannt.

„Die Welt vorantreiben durch die Entwicklung von Ideen und die Schaffung von Innovationen“ – diesem Leitbild hat sich das 160-köpfige Team der fka verschrieben.

Das Team wird von der Leidenschaft für effiziente, sichere und faszinierende Mobilität angetrieben. Als eines der ersten Unternehmen auf dem Aachener Campus bewies das Spin-off des Instituts für Kraftfahrzeugtechnik der RWTH Aachen unternehmerische Weitsicht.

Interdisziplinäres Fachwissen in allen Bereichen der Mobilität und technologische Visionen, kombiniert mit den Vorteilen des inspirierend kreativen Standorts, sind der Treibstoff von fka. Ideen, Innovationen und einzigartiges methodisches Know-how werden zu fundierten und gesicherten Lösungen geformt, die den Kunden von fka in einer Vielzahl von Fragestellungen den notwendigen Vorsprung verschaffen.

Ein umfassendes Leistungsspektrum, das von Beratung und Konzeption über Simulation und Design bis hin zum Prototypenbau und zu experimentellen Tests reicht, bildet dafür die Grundlage.

Unter dem Motto „Ideen schaffen & Innovationen vorantreiben“ hat das Team stets die Mobilität der Zukunft im Blick.

www.fka.de

Zur Veröffentlichung freigegeben. Bei Abdruck bitten wir um ein Belegexemplar.
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E-Mail: julian.refghi@fka.de

fka leitet das Konsortium für ein LiDAR-Spezifikations- und Test-Framework

  • Das Konsortium arbeitet gemeinsam an der Entwicklung einer Spezifikation und eines Testrahmens für LiDAR-Sensoren in Fahrzeugen.
  • Das Konsortium setzt sich aus einer Gruppe von Erstausrüstern, Zulieferern und Sensorherstellern zusammen.
  • Ziel ist es, gemeinsam ein allgemein anerkanntes Rahmenwerk für Spezifikationen und Testbedingungen für LiDAR-Sensoren im Automobilbereich zu entwickeln.
  • Das Konsortium möchte eine klare Segmentierung von LiDAR-Sensoren ermöglichen.
Aachen, Mai 2022 – Die LiDAR-Technologie (Light Detection and Ranging) bietet aufgrund ihrer präzisen Abstandsmessung und der Erzeugung dreidimensionaler Punktwolkenbilder ein hohes Potenzial für die maschinelle Wahrnehmung im automatisierten Fahren sowie für derzeit verfügbare Komfort- und Sicherheitsfunktionen. In den vergangenen Jahren hat eine wachsende Zahl neuer und etablierter Sensorhersteller an LiDAR-Sensoren für Automobilanwendungen gearbeitet. Dieses breite Feld an Anbietern und die Reifung verschiedener technologischer Ansätze führen zu einer großen Vielfalt an verfügbaren Sensortypen und -modellen, die auf dem LiDAR-Prinzip basieren. Alle diese Sensoren werden als „LiDAR“ bezeichnet. Die Unterschiede in den Messprinzipien, der Technologie und den Komponenten erschweren jedoch den Vergleich der Spezifikationen und der Leistung.
Natürlich verspricht jeder Sensorhersteller hochwertige Lösungen und Sensorleistungen, meist basierend auf eigenen Prüfverfahren und den daraus resultierenden Spezifikationen. Derzeit gibt es kein allgemein anerkanntes Testframework für diese Sensoren, um die Leistung von LiDAR-Sensoren für den Automobilbereich unter verschiedenen Bedingungen und für spezifische Anwendungen zu bestimmen. Eine definierte Spezifikation und ein festgelegtes Prüfverfahren für LiDAR-Sensoren sind dringend erforderlich, um die Wahrnehmungsfähigkeiten automatisierter und sicherheitssteigernder Fahrfunktionen weiter voranzutreiben. Ausgehend von diesen Marktanforderungen hat sich der innovative Aachener Ingenieurdienstleister fka an eine Vielzahl spezialisierter Partner gewandt, um ein Konsortium zu bilden, dessen Ziel es ist, festzulegen, wie LiDAR-Sensoren einheitlich beschrieben und getestet werden können, und zwar in einer Weise, die die Relevanz von LiDAR für Automobilanwendungen widerspiegelt.Mit diesem Rahmenwerk werden fka und seine Partner gemeinsame Richtlinien zur Sensorkarakterisierung sowie ein einheitliches und anwendungsrelevantes Bewertungs- und Testrahmenwerk bereitstellen.

Was leistet das Rahmenwerk?

Das Konsortium hat sich zum Ziel gesetzt, ein Rahmenwerk für die Spezifikation und Prüfung von LiDAR-Sensoren für den Automobilbereich zu definieren.
Dies bietet OEMs eine verlässliche Grundlage für die Erstellung von „Request for Quotation“ (RfQ) und die Markteinführung der richtigen Produkte sowie einen klaren Marktüberblick und eine Segmentierung der LiDAR-Sensoren.
Darüber hinaus wird das Rahmenwerk LiDAR-Sensoren mit anderen Technologien vergleichbar machen und ein besseres – sowie objektives – Verständnis von LiDAR-Sensoren für den Automobilbereich bei Verbrauchergruppen und anderen Interessengruppen schaffen.
Schließlich haben die fka und ihre Partner das Deutsche Institut für Normung e.V. (DIN) und die Society of Automotive Engineers (SAE) dazu motiviert, die entwickelten Definitionen und Prüfverfahren in eine DIN-SAE-Norm aufzunehmen, die nach Abschluss der Aktivitäten veröffentlicht wird.

Die Partner des LiDAR-Sensor-Spezifikations- und Test-Frameworks

fka GmbH, ADAS Management Consulting, Daimler Truck, Ford, MicroVision, Innoviz, Luminar und das europäische Projekt Hi-Drive.

Über die fka

Seit 40 Jahren ist die fka international als innovativer Ingenieursdienstleister für die Mobilitätsbranche bekannt. Die Welt durch die Entwicklung von Ideen und die Schaffung von Innovationen voranzutreiben, ist das Leitbild, dem sich das 160-köpfige Team der fka verschrieben hat.

Das Team wird von der Leidenschaft für effiziente, sichere und faszinierende Mobilität angetrieben. Als eines der ersten Unternehmen auf dem Aachener Campus bewies das Spin-off des Instituts für Kraftfahrzeugtechnik der RWTH Aachen unternehmerische Weitsicht.

Interdisziplinäres Fachwissen in allen Bereichen der Mobilität und technologische Visionen, kombiniert mit den Vorteilen des inspirierend kreativen Standorts, sind der Treibstoff von fka. Ideen, Innovationen und einzigartiges methodisches Know-how werden zu fundierten und gesicherten Lösungen geformt, die den Kunden von fka in einem breiten Spektrum von Fragestellungen den notwendigen Vorsprung verschaffen.

Ein umfassendes Leistungsspektrum, das von Beratung und Konzeption über Simulation und Design bis hin zum Prototypenbau und zu experimentellen Tests reicht, bildet hierfür die Grundlage.

Unter dem Credo „Ideen schaffen & Innovationen vorantreiben“ hat das Team stets die Mobilität der Zukunft im Blick.

 

Zur Veröffentlichung freigegeben. Bei Abdruck bitten wir um ein Belegexemplar. Bei Fragen oder für weiteres Material wenden Sie sich bitte an:

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Radar zur Disruption in der Automobilbranche: Traditionelle Erstausrüster treiben den Wandel voran

  • Der Anteil von Elektroautos am weltweiten Fahrzeugabsatz steigt auf fast 7 %
  • Chinas Markt für Elektrofahrzeuge wird von einheimischen Autoherstellern dominiert
  • Die ersten Dienste mit vollständig autonomen Fahrzeugen werden voraussichtlich ab 2030 angeboten
Aachen, 28. Oktober 2021 – Das „Automotive Disruption Radar“ ist eine halbjährlich erscheinende Analyse der Markttrends im Zusammenhang mit disruptiven Entwicklungen in der globalen Automobilindustrie. Die neuesten Ergebnisse basieren auf Feldforschung und einer Befragung von mehr als 23.000 Autofahrern in 23 Märkten (Belgien, Brasilien, Kanada, China, Frankreich, Deutschland, Indien, Indonesien, Israel, Italien, Japan, Niederlande, Norwegen, Russland, Saudi-Arabien, Singapur, Südkorea, Spanien, Schweden, Thailand, Vereinigte Arabische Emirate, Vereinigtes Königreich, USA). Informationen stammen zudem aus externen Quellen wie führenden Mobilitätsexperten und wichtigen Branchenberichten.
Seit April 2021 ist auch die fka GmbH Partner von ADR. Das Aachener Unternehmen erstellt in Zusammenarbeit mit den anderen Partnern Studien und Publikationen. Nun macht fka auf die neueste Studie von ADR aufmerksam. Die Ergebnisse können Sie im Folgenden nachlesen:

Auch wenn die Automobilindustrie nach wie vor mit den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie zu kämpfen hat, ist die Revolution durch neue Technologien nicht aufzuhalten. Dies ist eines der Ergebnisse der neuesten „Automotive Disruption Radar“ (ADR)-Studie von Roland Berger. Der zweimal jährlich erscheinende Bericht erfasst 26 Indikatoren für den Wandel in der Automobilbranche in 23 Ländern. Die zehnte Ausgabe der Studie verdeutlicht, wie große Fortschritte die Branche seit der Veröffentlichung der ersten Analyse Anfang 2017 gemacht hat. Der Anteil der verkauften Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeuge am gesamten weltweiten Fahrzeugabsatz ist von 1,5 % im Jahr 2017 auf 6,9 % in diesem Jahr gestiegen. Die Anzahl der Ladestationen pro 100 km hat sich mehr als verfünffacht. Und während viele der großen Automobilhersteller anstreben, dass bis 2030 50 % ihrer Neuwagen batterieelektrisch sein sollen, wünschen sich vier von zehn Befragten, dass bis zu diesem Zeitpunkt der Verkauf von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor vollständig eingestellt wird.

„Elektrofahrzeuge haben im vergangenen Jahr ihren Durchbruch geschafft, und die neuesten Ergebnisse zeigen nun einen deutlichen Sprung nach vorne bei allen Elektrifizierungsindikatoren“, sagt Wolfgang Bernhart, Partner bei Roland Berger. „Trotz der Covid-19-Pandemie gewinnen die Entwicklungen rund um disruptive Mobiltechnologien, die die Elektro-Revolution und das autonome Fahren vorantreiben, an Fahrt.“

Der Übergang von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor (ICE) zu vollelektrischen Fahrzeugen (EVs) wird nicht nur durch das Aufkommen rein elektrischer Marktneulinge und den Druck zur Reduzierung der Flottenemissionen vorangetrieben. Viele traditionelle Automobilhersteller haben sich inzwischen an die Spitze der Elektro-Revolution gesetzt, wobei einige planen, bis 2050 CO₂-Neutralität zu erreichen. Die Schritte der großen Automobilhersteller entsprechen den Wünschen der Kunden: 60 % der potenziellen Käufer erwägen den Kauf eines Elektrofahrzeugs, und 40 % unserer Befragten würden es begrüßen, wenn der Verkauf von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor bis 2030 eingestellt würde.

Elektroautos verzeichnen in Skandinavien die stärkste Marktdurchdringung

Die Niederlande führen wie schon so oft in den vergangenen Jahren erneut das „Automotive Disruption Radar“-Ranking an, gefolgt von China, Schweden und Singapur. Unter den fünf Neuzugängen dieses Jahres (Norwegen, Israel, Brasilien, Thailand und Indonesien) liegt Norwegen an der Spitze und belegt direkt den fünften Platz hinter Singapur.
Das nordische Land verzeichnet mit 79 % einen hohen Anteil von Elektrofahrzeugen (EV) und Plug-in-Hybridfahrzeugen (PHEV) am gesamten Fahrzeugabsatz. Zum Vergleich: Das zweitplatzierte Schweden erreicht 39 % und das drittplatzierte Deutschland nur 19 %. Thailand baut derzeit große Kapazitäten für die Herstellung von Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeugen auf, während Indonesien dank seiner bedeutenden Rohstoffvorkommen den Aufbau einer Batteriezellenproduktion plant.

Auch beim Ausbau der Ladeinfrastruktur machen die Automobilnationen gute Fortschritte. Südkorea ist mit 75,2 Ladestationen pro 100 km Straße klarer Spitzenreiter bei der Ladedichte. Die Niederlande folgen mit etwas Abstand mit 21,9 Ladestationen auf derselben Strecke. Tatsächlich hat sich die Zahl der Ladestationen pro 100 km seit der ersten ADR-Ausgabe weltweit von 0,5 auf 2,8 mehr als verfünffacht.

Chinas Markt für Elektroautos bietet ausländischen Automobilherstellern kaum Chancen

Weitgehend unbemerkt von der Außenwelt dringen Elektroautos weiterhin in den chinesischen Markt vor. Neben der Möglichkeit, Fahrzeuge nach eigenem Geschmack ausstatten zu lassen, waren die Kosten ein wichtiger Faktor für den Erfolg von Elektrofahrzeugen bei chinesischen Verbrauchern, da kleinere Modelle bereits ab rund 4.200 US-Dollar erhältlich sind. Fast alle der zehn meistverkauften Elektrofahrzeugmodelle, die in der ersten Hälfte des Jahres 2021 in China verkauft wurden, stammten von chinesischen Automobilherstellern.

Durchbruch für autonomes Fahren im Jahr 2030?

Fortschritte im Bereich des autonomen Fahrens standen erneut im Fokus der Studie. Die Menschen in asiatischen Ländern sind weitaus zuversichtlicher, dass vollautonome Fahrzeuge bald den Durchbruch auf dem Markt schaffen werden. In Südkorea glauben 40 % der Befragten, dass vollautonome kommerzielle Mobilitätsdienste innerhalb von neun Jahren einsatzbereit sein werden – eine Meinung, die 30 % der Menschen in Deutschland und den Vereinigten Staaten teilen. Gleichzeitig sind weltweit 73 % der Befragten der Meinung, dass ihr Land im Bereich der rechtlichen Rahmenbedingungen und der Infrastruktur nicht genug unternimmt, um die breitere Einführung der Technologie zu unterstützen.

Der stetige Anstieg der Patentzahlen im Bereich des autonomen Fahrens ist ein weiterer Indikator für den Fortschritt: Der Anteil der Patente für autonome Fahrzeuge und Funktionen an allen Patenten für Fahrtechnologie stieg von 2,2 % im Jahr 2017 auf 5,8 % in der aktuellen Studie.

„Wir beobachten eine rege Aktivität auf dem Markt, doch die Frage, wie die Automobilhersteller mit Dienstleistungen rund um autonome Fahrzeuge Geld verdienen werden, bleibt unbeantwortet“, sagt Stefan Riederle, Automobilexperte bei Roland Berger. Tragfähige und langfristige Geschäftsmodelle werden noch erarbeitet. „Unserer Meinung nach gibt es drei entscheidende Faktoren für OEMs: das Angebot bester Konnektivität, also Hochgeschwindigkeits-Internet; die Nutzung einer hochwertigen, individuell anpassbaren Innenausstattung; sowie die Bereitstellung attraktiver direkter Dienste und Infotainment-Inhalte.“

Die vollständige Studie steht hier zum Download bereit.

Unternehmen hinter der ADR-Plattform:

Automotive World ist eine führende B2B-Publikation für den Mobilitätssektor. Sie stützt sich auf ein globales Netzwerk von Fachautoren, um aufschlussreiche Artikel, Berichte, Datensätze, Prognosen, Webinare und Konferenzen zu erstellen. Derzeit konzentriert sich Automotive World auf vernetzte und autonome Fahrzeugtechnologie, urbane und geteilte Mobilität, fortschrittliche Antriebstechnologien und die Zukunft des Lkw-Verkehrs.

fka erprobt automatisiertes und vernetztes Fahren in der Stadt Hamburg

Die fka aus Aachen hat als Partner der Automobilindustrie alle Genehmigungsprozesse durchlaufen und eine Genehmigung für Fahrten mit ihrem automatisierten Erprobungsfahrzeug in der Hansestadt erhalten.

Einen Einblick in ihre Arbeit gewährt die fka aktuell beim ITS World Congress in Hamburg.

Hamburg, 15. Oktober 2021 – Nicht nur im Silicon Valley, auch in Hamburg fahren automatisierte und vernetzte Fahrzeuge im Straßenverkehr. Die fka aus Aachen hat als Partner der Automobilindustrie alle Genehmigungsprozesse durchlaufen und eine Genehmigung für Fahrten mit ihrem automatisierten Erprobungsfahrzeug in der Hansestadt erhalten. Dort erprobt das Aachener Unternehmen im öffentlichen Verkehr.
 

Einen Einblick in ihre Arbeit gewährt die fka aktuell beim ITS World Congress in Hamburg. Der ITS World Congress ist die größte Veranstaltung, die sich mit intelligenter Mobilität und der Digitalisierung des Verkehrs befasst. Das Event verschreibt sich der intelligenten Mobilität der Zukunft, weshalb für das Erprobungsfahrzeug der fka in diesem Jahr kein Weg an Hamburg vorbeigeführt hat.

Die Stadt Hamburg hat in den letzten Jahren die Infrastruktur für das automatisierte und vernetzte Fahren vor Ort geschaffen, insbesondere mit der Teststrecke für automatisiertes und vernetztes Fahren (TAVF). Diese Infrastruktur nutzt die fka, um die Erprobung des automatisierten und vernetzten Fahrens im öffentlichen Verkehr zu ermöglichen.

Im Rahmen des Projekts L3Pilot konnte die fka bereits automatisierte Fahrfunktionen im öffentlichen Straßenverehr in Aachen erproben. Das europäische Forschungsprojekt, das auf dem ITS World Congress mit dem Final Event abgeschlossen wird, zeigt automatisierte Fahrfunktionen in der Stadt Hamburg und auf Autobahnen in der Umgebung. Eines der eingesetzten Fahrzeuge ist das Erprobungsfahrzeug der fka.

Das Fahrzeug ist speziell für die Entwicklung sowie Erprobung von Assistenz- und Automatisierungsfunktionen ausgerüstet. Dazu gehört eine umfangreiche Ausstattung mit Sensoren für die Wahrnehmung des Fahrzeugumfeldes. Lidar-, Radarsensoren, sowie Kameras erfassen relevante Objekte rund um das Fahrzeug.

Über eine Kommunikationsschnittstelle nach dem IEEE 802.11p-Standard kann das Fahrzeug drahtlos extern verfügbare Informationen empfangen, z.B. von Infrastruktursensoren. Die aktuelle Position des Fahrzeugs und sein Bewegungszustand kann bei Bedarf hochgenau über ein RTK-GNSS-System (Real Time Kinematik Global Navigation Satellite System) bestimmt werden. In den urbanen Fahrsituationen werden zur hochgenauen Positionierung ebenfalls die Lidar-Sensoren genutzt. Somit ist sowohl eine Lokalisierung in der Umgebung als auch die Erfassung aller statischen und dynamischen Objekte im Umfeld (z.B. andere Verkehrsteilnehmende) möglich.

Die Messdaten werden analysiert, aus verschiedenen Sensorquellen fusioniert und interpretiert, sodass ein vollumfängliches Bild der Fahrzeugumgebung entsteht. Darüber hinaus werden Fahrentscheidungen und zukünftige Aktionen anderer Verkehrsteilnehmender prädiziert. Auf der Grundlage dieses Umfeld-Modells leitet sich das für die Fahrsituation optimale Verhalten ab. Mit den Vorgaben dieser Entscheidung wird eine sichere und komfortable Trajektorie für das automatisierte Fahrzeug geplant. Ein Folgeregler errechnet daraus die notwendigen Stellsignale zur Ansteuerung der Fahrzeugschnittstellen für die Längs- und Querführung.

Mit diesem Erprobungsfahrzeug präsentiert die fka beim ITS in Hamburg der Öffentlichkeit Erprobungsfahrten und bietet den Teilnehmenden des Kongresses an, das automatisierte Fahren selbst zu erleben. In den Wochen vor und während des Events erprobt die fka etwa 1000 km im städtischen Bereich und sammelt so wertvolle Erfahrungen, die zur weiteren Entwicklung und Absicherung des automatisierten Fahrens genutzt werden können.

Durch die Arbeit in nationalen und internationalen Projekten sowie Testfahrten am Campus Melaten in Aachen und nun auf der Teststrecke für automatisiertes und vernetztes Fahren (TAVF) in Hamburg konnte die fka automatisiertes und vernetztes Fahren im realen Straßenverkehr erproben und damit auf umfassende Erfahrungswerte in Bezug auf die Entwicklung, Absicherung und Genehmigungsprozesse für automatisierte Erprobungsfahrzeuge zurückgreifen.

Über die fka

Die fka ist seit 40 Jahren international als innovativer Entwicklungsdienstleister für die Mobilitätsindustrie bekannt. Die Welt durch das Entwickeln von Ideen und Kreieren von Innovationen anzutreiben ist das Leitbild, welches sich das 160 Mitarbeiter*innen starke Team der fka auf die Fahne geschrieben hat.

Unsere Leidenschaft für eine effiziente, sichere und faszinierende Mobilität beflügelt das gesamte Team. Als eine der ersten Firmen am Aachener Campus bewies das Spin-Off des Instituts für Kraftfahrzeuge der RWTH Aachen University früh Weitblick. Interdisziplinäre Kompetenz rund um die Mobilität und technologische Visionen sind in Kombination mit den Vorteilen des inspirierenden, kreativen Standortes der Treibstoff der fka. Ideen, Innovationen und einzigartige Methodenkompetenz werden zu fundierten und abgesicherten Lösungen geformt, die den Kunden der fka bei vielfältigen Fragestellungen den notwendigen Vorsprung verschafft.

Ein komplettes Dienstleistungsspektrum, das von der Beratung und Konzeption, über die Simulation und Konstruktion, bis hin zum Prototypenbau und zur experimentellen Erprobung reicht, bildet hierbei die Grundlage.

Mit dem Leitspruch „creating ideas & driving innovations“ hat das Team schon jetzt die Mobilität der Zukunft stets vor Augen.

Bundesrat fordert, dass autonome Fahrzeuge hören können – fka hat die entsprechende Funktion bereits entwickelt

  • Autonome Fahrzeuge sollen in der Lage sein, Einsatzfahrzeuge anhand des Blaulichts und der Sirenen zu erkennen und auch entsprechend eigenständig zu reagieren
  • fka arbeitet bereits seit über drei Jahren am Hörsinn des Fahrzeugs und hat KI-basierte Algorithmen und geeignete Außenmikrofone entwickelt

Aachen, April 2021: In einer Stellungnahme zum Gesetzentwurf zum autonomen Fahren spricht sich der Bundesrat dafür aus, dass autonome Fahrzeuge Blaulicht zusammen mit dem Einsatzhorn erkennen und berücksichtigen sollten. Autonome Fahrzeuge müssen die Straßenverkehrsordnung (StVO) verlässlich einhalten, damit andere Verkehrsteilnehmer auf sie vertrauen können. Polizei oder Rettungsdienste sind aber in einigen Situationen von der Straßenverkehrsordnung ausgenommen und verschaffen sich in diesen Situationen mittels der Sirene Gehör.

Deswegen regt der Bundesrat an, dass autonome Fahrzeuge eine Technik verbaut haben und entsprechend programmiert werden sollten, damit sie die Einsatzfahrzeuge erkennen und die Fahrbahn entsprechend freimachen.

fka GmbH hat entsprechende Funktionen bereits entwickelt

Der in Aachen ansässige Forschungs- und Entwicklungsdienstleister fka arbeitet bereits seit über drei Jahren im Projekt Sonic Intelligence zusammen mit seinem Kooperationspartner, dem Institut für Kraftfahrzeuge der RWTH Aachen University, an der Entwicklung der Hörfunktion für autonome Fahrzeuge. So haben die Experten und Expertinnen der fka bereits KI-basierte Algorithmen und geeignete Außenmikrofone entwickelt, die den Hörsinn des Fahrzeugs abbilden können und erlebbar machen.

Aktueller Entwicklungsstand des hörenden Fahrzeugs

Das aktuelle System ist lernfähig und ermöglicht Updates. So können neue Funktionen in das im Fahrzeug fest untergebrachte System integriert werden. Es wurde zudem ein für diese Anwendung spezifischer sowie wetterfester Sensor entwickelt und das System ist in der Lage, Geräusche in einem Umkreis von 360° zu erkennen und zu verorten. Das System erkennt die Signale eines sich nähernden Martinshorns von Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienst und informiert den Fahrer oder das automatisierte Fahrzeug, aus welcher Richtung das Einsatzfahrzeug sich nähert. Davon abhängig erhalten der Fahrer oder das System Verhaltensempfehlungen, zum Beispiel rechts heranzufahren oder aber – auf Autobahnen – eine Rettungsgasse zu bilden.

Neben der Erkennung von Martinshörnern sind diverse andere Anwendungen der Sonic Intelligence Technologie denkbar: Hupen, Rückfahrsignale von LKW, Straßenbahnsignale, Notruffunktionen von außen, Erkennung der Straßeneigenschaften, Überwachung der Fahrzeugeigenschaften sowie die Spracherkennung und -steuerung.

Hier erfahren Sie mehr über das Projekt Sonic Intelligence und die verschiedenen Use Cases.


Über die fka

Die fka ist seit 40 Jahren international als innovativer Entwicklungsdienstleister für die Mobilitätsindustrie bekannt. Die Welt durch das Entwickeln von Ideen und Kreieren von Innovationen anzutreiben, ist das Leitbild welches sich das 160 Mitarbeiter*innen starke Team der fka auf die Fahne geschrieben hat.

Das Team beflügelt die Leidenschaft für eine effiziente, sichere und faszinierende Mobilität. Als eine der ersten Firmen am Aachener Campus bewies das Spin-Off des Instituts für Kraftfahrzeuge der RWTH Aachen University früh Weitblick. Interdisziplinäre Kompetenz rund um die Mobilität und technologische Visionen sind in Kombination mit den Vorteilen des inspirierend kreativen Standortes der Treibstoff der fka. Ideen, Innovationen und einzigartige Methodenkompetenz werden zu fundierten und abgesicherten Lösungen geformt, die den Kunden der fka bei vielfältigen Fragestellungen den notwendigen Vorsprung verschafft.

Ein komplettes Dienstleistungsspektrum, das von der Beratung und Konzeption über die Simulation und Konstruktion bis hin zum Prototypenbau und zur experimentellen Erprobung reicht, bildet hierbei die Grundlage.

Mit dem Leitspruch „creating ideas & driving innovations“ hat das Team schon jetzt die Mobilität der Zukunft stets vor Augen.

Drohnen unterstützen die Validierung von Funktionen des autonomen Fahrens

  • Auf dem diesjährigen Aachener Kolloquium Fahrzeug- und Motorentechnik präsentiert fka Methoden zur Absicherung des vernetzten und automatisierten Fahrens
  • Der Schwerpunkt liegt auf der Erzeugung naturalistischer Verkehrsdaten mithilfe von Drohnen.
  • fka bündelt ihr Leistungsspektrum rund um die für die Entwicklung und Absicherung von Funktionen des automatisierten Fahrens erforderlichen Daten unter dem Namen „levelXdata“.

Das automatisierte Fahren ist eine der Schlüsseltechnologien für die Mobilität der Zukunft. Es trägt zur Steigerung der Verkehrs- und Energieeffizienz bei, doch vor allem können Funktionen des automatisierten Fahrens einen wesentlichen Beitrag zur Unfallverhütung leisten.

Die Grundlage für die Entwicklung von Funktionen für automatisiertes Fahren ist eine Datenbank mit verschiedenen Verkehrsszenarien

Daher hat fka eine Datenbank aufgebaut, um der Automobilindustrie die Nutzung relevanter Verkehrsszenarien für die Entwicklung und Absicherung des automatisierten Fahrens zu ermöglichen. Zu diesem Zweck werden Daten aus verschiedenen Quellen wie Unfalldatenbanken, Simulationen, Daten von mit Sensoren ausgestatteten Fahrzeugen – und nun auch von Drohnen – zunächst harmonisiert und anschließend innerhalb einer einheitlichen Prozesskette weiterverarbeitet.

Von Drohnen erfasste Verkehrsdaten bieten viele Vorteile

Die heutige Verkehrsdatenerfassung durch mit Sensoren ausgestattete Fahrzeuge ist mit einer Reihe von Nachteilen verbunden. Das Fahrzeug kann stets nur die jeweilige Situation in seiner unmittelbaren Umgebung erfassen. Dies erfordert Tausende von Fahrkilometern, um eine relevante Anzahl unterschiedlicher Verkehrssituationen zu erfassen.

Zudem beeinflussen Forschungsfahrzeuge mit auffälligen Sensoren das Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer und damit die Qualität der Daten. Mit einer Drohne lassen sich diese typischen Einschränkungen etablierter Methoden zur Verkehrserfassung vermeiden und Tausende Kilometer an Fahrzeugdaten in kürzester Zeit erfassen.
Drohnen-Datensätze verschiedener Verkehrsszenarien verfügbar

Die Fahrbahn jedes Fahrzeugs, einschließlich Fahrzeugtyp, Größe und Manöver, wird automatisch aus den erfassten Daten extrahiert. Durch den Einsatz modernster Algorithmen liegt der Positionsfehler in der Regel unter zehn Zentimetern. Obwohl die Datensätze für die Sicherheitsvalidierung hochautomatisierter Fahrzeuge erstellt wurden, eignen sie sich auch für viele andere Aufgaben wie die Analyse von Verkehrsmustern oder die Parametrisierung von Fahrermodellen.

Die von fka entwickelten Datensätze bieten naturalistische Fahrzeugbahnen aus verschiedenen Verkehrsszenarien. Derzeit sind Drohnen-Datensätze von Autobahnen, städtischen Kreuzungen und Kreisverkehren verfügbar, die in Deutschland und den USA aufgezeichnet wurden. Weitere Länder und Verkehrsszenarien sind in Vorbereitung. Die Daten umfassen mittlerweile mehr als 110.000 Datensätze.

Dank des Situationsbewusstseins lässt sich die funktionale Zuverlässigkeit automatisierter Fahrfunktionen in geeigneten Testumgebungen analysieren. Durch die Darstellung relevanter Fahrszenarien in hochdynamischen Fahrsimulatoren oder auf Teststrecken wie dem Aldenhoven Testing Center ist es möglich, reale Fahrtests mit einer anschließenden Validierung per Simulation zu kombinieren.

„levelXdata“ bietet ein komplettes Dienstleistungspaket zur Absicherung automatisierter Fahrfunktionen

Unter levelXdata bündelt fka seine Kompetenzen zur Validierung aller Phasen des automatisierten Fahrens. Von der Erfassung von Verkehrsdaten mithilfe von Drohnen oder Fahrzeugen über die Extraktion der Fahrwege aller Verkehrsteilnehmer bis hin zur Nutzung der Ergebnisse als Szenarien zur Absicherung automatisierter Fahrfunktionen.

Weitere Informationen zu levelXdata finden Sie unter levelxdata.fka.de

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