Index Elektromobilität 2021: E-Autos in Deutschland trotz Corona-Pandemie stark nachgefragt

  • Deutschland klettert im Gesamtranking um einen Rang auf Platz 2
  • Elektroautoverkäufe steigen in Deutschland um über 250 Prozent, viele neue Modelle geplant
  • China führend bei Batterieproduktion und im Gesamtranking

Aachen, März 2021: Deutschland hat sich im Vergleich der sieben großen Automobilnationen im Bereich Elektromobilität um einen Rang verbessert und liegt nun auf Platz 2 hinter China. In der Kategorie Markt klettert Deutschland von Rang 5 auf den Spitzenplatz. Verantwortlich hierfür ist ein Anstieg der Verkaufszahlen von E-Autos um über 250 Prozent.

Zu diesen Ergebnissen kommt der “Index Elektromobilität”. Der vom Forschungs- und Entwicklungsdienstleister fka GmbH und der Unternehmensberatung Roland Berger gemeinsam entwickelte Ländervergleich für China, Deutschland, Frankreich, Italien, Japan, Südkorea und den USA untersucht die drei zentralen Bewertungsbereiche Markt, Industrie und Technologie.

„Der Trend zur Elektromobilität hat in den letzten Monaten noch einmal deutlich Fahrt aufgenommen. Während die Gesamtverkäufe der Autoindustrie wegen der Corona-Pandemie sinken, befindet sich die Elektromobilität global im Aufwind“, sagt Wolfgang Bernhart, Partner bei Roland Berger. „Die Dynamik wird weiter hoch bleiben, weil die Industrie erkannt hat, dass sie sich anpassen und ihre Transformation beschleunigen muss. Alleine in 2021 und 2022 sollen über 20 neue E-Modelle von deutschen Herstellern auf den Markt kommen.

Jedes achte Fahrzeug in Deutschland ist ein Stromer

Deutschland belegt im Bereich Markt vor Frankreich und China den ersten Platz. Fast 400.000 Elektroautos wurden im vergangenen Jahr neu zugelassen. Das bedeutet ein Plus von über 250 Prozent. 2019 lag dieser Wert noch bei 112.000. Gemessen an verkauften Stückzahlen ist Deutschland damit hinter China nun der zweitgrößte Markt für E-Autos weltweit. Der Anteil der Elektrofahrzeuge in Deutschland am Gesamtmarkt stieg auf 12,6 Prozent, wobei die staatliche Förderung in Form von Kaufprämien den positiven Trend unterstützte. In Frankreich, wo der Elektroauto-Anteil bei 9,5 Prozent liegt sowie in Italien und Südkorea gingen die Absatzzahlen von Elektrofahrzeugen ebenfalls deutlich nach oben. Demgegenüber verzeichneten die USA und China nur moderate Zuwächse.

„Der positive Trend in Europa, auch begünstigt durch die staatlichen Zuschüsse, deutet darauf hin, dass die Lücke zu China langfristig gesehen verringert werden kann“, sagt Alexander Busse, Senior Consultant bei der fka.

China weiterhin dominant bei Produktionsvolumina

Mit Blick auf die gefertigten Stückzahlen dominiert China weiterhin sowohl bei E-Autos als auch bei Batteriezellen. Die Produktion von vollelektrischen Fahrzeugen und Plug-in-Hybriden wird im Zeitraum von 2018 bis 2023 nach Prognose der Studienautoren um 13 Prozent gegenüber der Vorperiode steigen. Auch im Bereich Batterien intensiviert das Reich der Mitte die Produktionsaktivitäten: Bis 2023 dürfte es mehr als 70 Prozent des global nachgefragten Volumens liefern.

Deutschland verbessert sich im Industrie-Teilranking um eine Position auf Platz 3, insbesondere, weil die deutschen Hersteller die zweitgrößte Anzahl an Elektroautos fertigen. Die deutschen Produktionskapazitäten für Batteriezellen sind jedoch vergleichsweise gering. „Deutschland ist auf einem guten Weg. Doch der Rückstand bei der Zellproduktion kann nur durch hohe Investitionen und kontinuierliche Optimierungen der Technologie, wie der Zellchemie, verringert werden“, so Wolfgang Bernhart.

Deutschland punktet mit Modelloffensive

Im Technologie-Bereich zeigt sich in der Elektromobilität ein deutlicher Wandel: Die staatliche Unterstützung für Forschung und Entwicklung verliert in allen Märkten an Bedeutung, stattdessen konzentrieren sich die Subventionen auf Kaufanreize für Elektrofahrzeuge und die nötige Infrastruktur. Entsprechend bewertet der Elektromobilitätsindex ab dieser Erhebung in der Kategorie Technologie ausschließlich die Fahrzeugleistung.

Deutschland fällt aufgrund der neuen Bewertungskriterien vom ersten auf den dritten Platz zurück. Im Detail betrachtet hat sich die Fahrzeugtechnologie im Vergleich zur Vorerhebung jedoch verbessert, da Effizienz und Ladeleistung von Elektroautos deutlich gesteigert wurden. Des Weiteren konzentrieren sich deutsche Hersteller zunehmend auf die Produktion vollelektrischer Fahrzeuge. 2021 und 2022 wollen Deutschland und die USA jeweils über 20 neue Modelle auf den Markt bringen. „Die Verbraucher haben nun die Auswahl. Sie profitieren von einer immer größer werdenden Vielfalt an E-Autos über alle Fahrzeugklassen hinweg“, so Alexander Busse, Co-Autor der Studie.

Die vollständige Studie können Sie hier herunterladen.


Über die fka

Die fka ist seit 40 Jahren international als innovativer Entwicklungsdienstleister für die Mobilitätsindustrie bekannt. Die Welt durch das Entwickeln von Ideen und Kreieren von Innovationen anzutreiben, ist das Leitbild welches sich das 160 Mitarbeiter*innen starke Team der fka auf die Fahne geschrieben hat.

Das Team beflügelt die Leidenschaft für eine effiziente, sichere und faszinierende Mobilität. Als eine der ersten Firmen am Aachener Campus bewies das Spin-Off des Instituts für Kraftfahrzeuge der RWTH Aachen University früh Weitblick. Interdisziplinäre Kompetenz rund um die Mobilität und technologische Visionen sind in Kombination mit den Vorteilen des inspirierend kreativen Standortes der Treibstoff der fka. Ideen, Innovationen und einzigartige Methodenkompetenz werden zu fundierten und abgesicherten Lösungen geformt, die den Kunden der fka bei vielfältigen Fragestellungen den notwendigen Vorsprung verschafft.

Ein komplettes Dienstleistungsspektrum, das von der Beratung und Konzeption über die Simulation und Konstruktion bis hin zum Prototypenbau und zur experimentellen Erprobung reicht, bildet hierbei die Grundlage.

Mit dem Leitspruch „creating ideas & driving innovations“ hat das Team schon jetzt die Mobilität der Zukunft stets vor Augen.

Über Roland Berger

Roland Berger, 1967 gegründet, ist die einzige der weltweit führenden Unternehmensberatungen mit deutscher Herkunft und europäischen Wurzeln. Mit rund 2.400 Mitarbeitern in 34 Ländern ist das Unternehmen in allen global wichtigen Märkten erfolgreich aktiv. Die 50 Büros von Roland Berger befinden sich an zentralen Wirtschaftsstandorten weltweit. Das Beratungsunternehmen ist eine unabhängige Partnerschaft im ausschließlichen Eigentum von rund 250 Partnern.

Index Elektromobilität 2019 – China unter den Automobilnationen insgesamt am besten auf E-Mobilität vorbereitet

  • Deutschland auf Platz 1 im Bereich Technologie
  • Finanzieller Druck auf Automobilhersteller wächst durch Umstellung auf Elektromobilität
  • Neue Servicemodelle bei Batterien könnten Margen der Automobilhersteller wieder steigern (Battery-as-a-Service)

München, November 2019: Deutschland hat im Vergleich der sieben großen Automobilnationen in der Elektromobilität die Führungsrolle im Bereich Technologie von Frankreich übernommen. Insgesamt liegt die Bundesrepublik im Ländervergleich auf Platz drei hinter China und den Vereinigten Staaten. Dabei steigen die Marktanteile elektrischer Fahrzeuge in allen untersuchten Ländern signifikant; in China hat der Anteil elektrischer und teilelektrischer Fahrzeuge im ersten Halbjahr 2019 erstmals die Fünf-Prozenthürde übersprungen.

DZu diesen Ergebnissen kommt die aktuelle Ausgabe des „Index Elektromobilität 2019“. Der von der Unternehmensberatung Roland Berger und der fka GmbH gemeinsam entwickelte Ländervergleich führt die drei zentralen Bewertungsbereiche Technologie, Industrie und Markt zusammen. So wird eine objektive Betrachtung des Status Quo im Bereich Elektromobilität in den weltweit führenden Automobilnationen China, Deutschland, Frankreich, Italien, Japan, Südkorea und USA ermöglicht.

„Die Marktaussicht ist weiterhin positiv, aber E-Autos bringen den Herstellern weniger Rendite als Verbrenner“, sagt Wolfgang Bernhart, Partner bei Roland Berger. „Die Profitabilität könnten die Automobilhersteller mit neuen Servicemodellen rund um die Batterie wieder erhöhen.“

Europa im Bereich der Zellproduktion Schlusslicht

China belegt im Bereich der Batteriezellenproduktion weiterhin den Spitzenplatz – und die Ergebnisse legen nahe, dass das Reich der Mitte diesen Vorsprung weiter ausbauen wird. „Keine andere Nation plant einen so großen Ausbau ihrer heimischen Zellproduktion“, sagt Alexander Busse, Senior Consultant bei der fka. „In China wird erwartet, dass die Produktion von Batteriezellen in den Jahren 2017 bis 2022 um mehr als 1.000 Prozent gegenüber dem Zeitraum von 2016 bis 2021 steigen wird.“ In diesem Bereich drohen die europäischen Länder endgültig den Anschluss zu verlieren. Vor ihnen liegen neben China weiterhin die USA, Südkorea und Japan. Entsprechend spielen derzeit Unternehmen mit europäischer Herkunft entlang der Batterie-Wertschöpfungskette nur eine untergeordnete Rolle und sind in der Zellproduktion überhaupt nicht vertreten.

Um langfristig bei der Batterieherstellung Fuß zu fassen, sind hohe Investitionen und ein tiefes Technologie-Verständnis erforderlich. Europäische Kooperationen könnten hier die Lösung sein. „Europäische Automobilhersteller und Zulieferer mit chemischem Hintergrund sollten sich als Investitionspartner positionieren“, empfiehlt Busse. „Sie müssen bereit sein, Risiken zu teilen und Investitionen in Milliardenhöhe zusammenzuführen.“

Hersteller sollten „Battery-as-a-Service-Ansatz“ ausbauen

Neben dem Rückstand bei der Zellproduktion existiert für europäische Hersteller ein Problem in punkto Profitabilität. Die Einbußen durch die Umstellung auf den Elektroantrieb lassen sich durch eine höhere Kosteneffizienz zwar verringern, bleiben grundsätzlich aber bestehen. Die Lücke im Ergebnis könnte in Zukunft durch neue Geschäftsmodelle im Bereich „Battery as a Service (BaaS)“ geschlossen werden. So bieten erste Anbieter zum Beispiel den Service „Battery in the Cloud“ zur Verwaltung und Überwachung der Akkulaufzeit von Elektrofahrzeugen an. Damit werden Echtzeitdaten unter anderem von der Ladegeschwindigkeit, den Ladezyklen und der Umgebungstemperatur erfasst. Auf dieser Basis können dann Empfehlungen abgegeben werden, was die Fahrweise oder notwendige Wartungskontrollen betrifft. „Der komplette Lebenszyklus der Batterie liefert Ansatzpunkte“, erklärt Wolfgang Bernhart. „Eine integrierte Wertschöpfungskette beginnt damit, dass den Kunden Batterie-Leasing angeboten wird und endet mit Geschäftsmodellen zum Recycling der Rohstoffe“.

 


Roland Berger

Roland Berger, 1967 gegründet, ist die einzige der weltweit führenden Unternehmensberatungen mit deutscher Herkunft und europäischen Wurzeln. Mit rund 2.400 Mitarbeitern in 35 Ländern ist das Unternehmen in allen global wichtigen Märkten erfolgreich aktiv. Die 52 Büros von Roland Berger befinden sich an zentralen Wirtschaftsstandorten weltweit. Das Beratungsunternehmen ist eine unabhängige Partnerschaft im ausschließlichen Eigentum von rund 230 Partnern.

Über die fka

Die fka ist seit mehr als 35 Jahren innovativer Entwicklungsdienstleister für die globale Automobilund Zulieferindustrie. Wir sind Forschungseinrichtung, kreativer Ideengeber und Innovationstreiber. Mit unserem umfassenden Ansatz und einer unvergleichlichen Infrastruktur für Simulation und Versuch sind wir Spezialist für Detailaufgaben und haben stets das Gesamtfahrzeug im Blick. Unsere Projekte reichen von der Ideenfindung bis zur konstruktiven und simulativen Umsetzung, dem Prototypenbau sowie dem Testing von Komponenten und Fahrzeugen auf Prüfständen und Teststrecken. Dabei kooperieren wir auch mit renommierten Partnern u.a. in den Bereichen des Fahrzeugdesigns, der Elektrotechnik und Informatik und sind seit 2015 mit einem Tochterunternehmen im Silicon Valley aktiv.

Getreu unseres Mottos „creating ideas & driving innovations“ entwickeln wir für unsere Kunden eine sichere, effiziente und begeisternde Mobilität der Zukunft.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Roland Berger
Claudia Russo
Head of Marketing & Communications
Germany, Austria and Switzerland
Tel.: +49 89 9230-8190
E-Mail: Claudia.Russo@rolandberger.com
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E-Mobilität: Autohersteller müssen in Batterieentwicklung und Recycling investieren

München/Aachen, Juli 2018: Die sieben führenden Autonationen Deutschland, Frankreich, Italien, USA, Japan, China und Südkorea treiben das Thema Elektromobilität stark voran. Deshalb und aufgrund von Spekulationen steigen die Preise für wichtige Rohstoffe wie Lithium und Kobalt. Umso wichtiger wird es, dass Autohersteller eine klare Strategie für ihre Batteriewertschöpfungskette haben. Wenn sie mit der E-Mobilität wirtschaftlich erfolgreich sein wollen, sollten sie daher vertikale Kooperationen mit Rohstoffanbietern eingehen und nachhaltige Lösungen für das Recycling von Altbatterien entwickeln, so der neue „Index Elektromobilität 2018“ von Roland Berger und der Forschungsgesellschaft Kraftfahrwesen Aachen (fka).

Der „Index Elektromobilität“ zeigt, wie die sieben Länder im Gesamtranking sowie nach den drei Indikatoren Markt, Technologie und Industrie aufgestellt sind. Die USA teilt sich im aktuellen Gesamtranking den ersten Platz mit China, vor allem durch ein höheres Angebot an vollelektrischen Autos im mittleren Preissegment. Französische OEMs bleiben weiterhin führend im Bereich Technologie, nicht zuletzt durch den konsequenten Ausbau ihrer Produktpaletten mit Fokus auf kleinere kostengünstige Elektroautos.

„China unterstreicht seine führende Industrieposition dank des starken Wachstums der Fahrzeug- und Batteriezellproduktion und bleibt weltweit die Nummer eins in der E-Mobilität“, sagt Wolfgang Bernhart, Partner von Roland Berger. Der Anteil an Hybrid- oder vollelektrischen Autos an den gesamten Neuzulassungen betrug in China im Jahr 2017 erstmals 2 Prozent. Deutschland lag bei 1,5 Prozent.

Deutschland dagegen schafft es im Teilranking Industrie nur auf Platz fünf hinter Japan und Korea, obwohl deutsche Automobilhersteller immer mehr E-Autos bauen. „Deutsche OEMs haben Liefervereinbarungen geschlossen, die ihren Bedarf an Batteriezellen und -modulen für die nächsten Jahre weitgehend abdecken“, sagt Bernhart. „Sie haben sich dabei aber auch in die Abhängigkeit von sehr wenigen Lieferanten begeben.“

2030 weltweit mehr als 20 Millionen E-Autozulassungen – Zellhersteller geben den Ton an

Die Marktmacht der Zell- und Batteriehersteller wird in den kommenden Jahren weiter steigen. Waren 2017 insgesamt weltweit gerade mal etwa eine Million reine E-Fahrzeuge und Plug-in-Hybride auf der Straße unterwegs, wird die Zahl der jährlich neu zugelassenen E-Autos bis 2030 auf über 20 Millionen steigen. Dafür müssen auch die Kapazitäten zur Herstellung von Batteriezellen für Pkw- und Nutzfahrzeuganwendungen deutlich zunehmen: von 70 Gigawattstunden im Jahr 2017 auf bis zu 1.600 Gigawattstunden im Jahr 2030. Schon für 2021 gehen die
Roland Berger- und fka-Experten deshalb von einem globalen Marktvolumen für Batteriezellen von rund 19 Milliarden Dollar aus. Davon wird China einen Anteil von 29 Prozent haben, gefolgt von Korea (21%) und Japan (17%).

Deutschland dagegen verfügt über keine signifikante Zellproduktion – auch wenn der chinesische Batteriehersteller CATL kürzlich angekündigt hat, ab Ende 2019 auch in Thüringen zu produzieren. „Die Autofirmen müssen endlich reagieren und geeignete Strategien entwickeln, sonst werden sie ihre geplanten E-Flotten entweder aus Kapazitätsmangel nicht umsetzen können oder massiv von Batterieherstellern abhängig werden“, sagt Alexander Busse, Consultant bei der fka. „Entscheidend ist dabei, dass sowohl OEMs als auch Zellhersteller die
vorgelagerten Wertschöpfungsketten im Fokus behalten, um mögliche Rohstoffengpässe zu vermeiden und wettbewerbsfähige Kosten zu erreichen“, ergänzt Wolfgang Bernhart.

Zwei Strategien für erfolgreiche E-Mobilität

Die Experten von Roland Berger und der fka sehen für OEMs zwei strategische Optionen, um sich gegen eine zu starke Abhängigkeit von Zellherstellern abzusichern:

Die erste Strategie, der Aufbau eigener Batteriezellfertigungen ist vor allem für große Autohersteller sinnvoll, da sie in der Lage sind, das nötige technologische Know-how zu erreichen und die hohen Investitionen, etwa in Forschung und Entwicklung, dauerhaft zu tätigen. Hierzu müssen die OEMs Partnerschaften entlang der gesamten Wertschöpfungskette eingehen, um Risiken abzusichern.

Als Alternative kommt der Aufbau einer weniger monopolistischen Zuliefererstruktur infrage, um den sich anbahnenden Lieferengpässen und der hohen Preissensitivität entlang der Wertschöpfungskette für Batteriezellen zu begegnen. Dabei sollte das Ziel sein, zusätzlich zu den heute dominierenden Herstellern gezielt andere Anbieter einzubeziehen, damit diese wachsen können und ein stärkerer Wettbewerb ermöglicht wird.

„Die Zeichen für E-Mobilität stehen auf Grün“, fasst Bernhart zusammen. „Um das Potenzial voll ausschöpfen zu können, benötigen die Automobilhersteller aber klare Strategien zur zukünftigen Zusammenarbeit mit Zellherstellern, die insbesondere die Absicherung entlang der Wertschöpfungskette bis hin zu Rohstoffen umfasst.“

Die Studie können Sie herunterladen unter www.fka.de/de/aktuell/publikationen


Roland Berger

Roland Berger, 1967 gegründet, ist die einzige der weltweit führenden Unternehmensberatungen mit deutscher Herkunft und europäischen Wurzeln. Mit rund 2.400 Mitarbeitern in 34 Ländern ist das Unternehmen in allen global wichtigen Märkten erfolgreich aktiv. Die 50 Büros von Roland Berger befinden sich an zentralen Wirtschaftsstandorten weltweit. Das Beratungsunternehmen ist eine unabhängige Partnerschaft im ausschließlichen Eigentum von rund 220 Partnern.

Forschungsgesellschaft Kraftfahrwesen mbH Aachen (fka)

Die Forschungsgesellschaft Kraftfahrwesen mbH Aachen (fka) bietet als Partner der Automobilindustrie innovative fahrzeugtechnische Lösungen und strategische Beratung. Ausgehend vom Gesamtfahrzeug entwickelt fka dabei Konzepte und Strategien zu den Leitthemen Energieeffizienz, Sicherheit und Fahrerlebnis.

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fka Jahresrückblick 2017

In unserem Jahresrückblick 2017 finden Sie eine kleine Übersicht ausgewählter Forschungsprojekte und Aktivitäten der fka.
Gerne beantworten wir Ihnen auch weiterführende Fragen zu den verschiedenen Themen.

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Gemeinsam mit den Partnern des europäischen Projektes EU-LIVE präsentierte die fka ein urbanes Kleinstfahrzeug der L5e-Klasse auf Basis eines modularen Antriebstrangstrangs.

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