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Erleben Sie revolutionäre Steuerungskonzepte hautnah – fka gewährt einen Einblick in die Zukunft des autonomen Fahrens

Aachen, 08.10.2018. Auf dem diesjährigen Aachener Kolloquium Fahrzeug- und Motorentechnik präsentiert fka mit seinem Konzept „Surf & Curve“ einen revolutionären Ausblick auf die Zukunft des Automobils. Im Mittelpunkt steht dabei das Zusammenspiel zwischen Fahrer und Fahrzeug. Auf diese Weise bietet fka konkrete Lösungen für die Herausforderungen des automatisierten Fahrens.

Zunehmende Vernetzung und steigender Automatisierungsgrad sind die Haupttreiber zukünftiger Entwicklungen. Sie verändern sowohl die Fahrzeuge als auch das Fahrerlebnis im Rahmen der zukünftigen Mobilität grundlegend. Dies wirkt sich auch auf Geschäftsmodelle aus. Die umfassende und herausragende Erfahrung von fka trägt dazu bei, zukünftige Anforderungen mit kreativen Ideen und Innovationen zu erfüllen. Durch die Kombination unserer umfassenden Fahrzeugkompetenz mit interdisziplinären Partnern bieten wir ganzheitliche Lösungen an.

Besucher des fka-Standes können live erleben, wie einfach die Interaktion zwischen Fahrer und Fahrzeug trotz der Komplexität automatisierter Funktionen aussehen kann. Das gemeinsam mit dem Zulieferer BCS Automotive Interface Solutions entwickelte Konzept „Surf & Curve“ wirft einen Blick in die Zukunft und bietet revolutionäre Bedienkonzepte. Sie eröffnen völlig neue Möglichkeiten der Interaktion zwischen Fahrer und Fahrzeug beim manuellen Fahren, liefern aber auch Antworten auf die Herausforderungen des automatisierten Fahrens.

Auch wenn das „Surf & Curve“-Fahrzeugmodell futuristisch wirkt: Hinter allen Ideen zur Interaktion von Mensch und Technik (Human-Machine-Interaction, HMI) stehen bereits erprobte Lösungen, die im nächsten Schritt prototypisch auf die Straße gebracht werden.

Der Nutzer steht stets im Mittelpunkt der Entwicklung des gesamten Projekts. Daher erfolgte die Entwicklung nicht nur mit Experten, sondern auch mit repräsentativen Gruppen von Testpersonen. Zu diesem Zweck kamen ein statischer und ein hochdynamischer Fahrsimulator sowie Fahrten auf der Teststrecke zum Einsatz. Ziel war es, sicherzustellen, dass das Fahrzeug so intuitiv, übersichtlich und sicher wie möglich bedient werden kann.

Das als „Mock-Up“ bezeichnete Fahrzeugmodell umfasst „Drive Sticks“ mit einem innovativen Touch-Mouse-Hover-Konzept, ein „Periscope“ als Spiegelersatzsystem mit einer von der Kopfposition abhängigen Anzeige, ein „Comfort Control Panel“ als zentrales Bedienelement für Sitz- und Klimakomfort, einen innovativen Klimaaktuator mit Infrarotstrahler und Pellet-Elementen, einen aktiven „Turning Seat“ als Verbindungselement zwischen manuellem und automatisiertem Fahren, ein auf Infrarotsensoren basierendes System zur Ermittlung der Fahrerposition, zur Komfortautomatisierung und zur physiologischen Überwachung, ein situationsabhängig verfügbares, per Touch bedienbares Unterhaltungssystem sowie das „Guidance Display“ als Weiterentwicklung eines herkömmlichen Kombiinstruments.

Einzigartig am Projekt „Surf & Curve“ ist die große Anzahl der in diesem Mock-up integrierten Bedienkonzepte, die durch die konsequente Einbindung von Aktuatoren und Fahrsimulation direkt am Stand erlebt werden können.

Auf der Kolloquium-Teststrecke können Besucher das fka-Virtual-Reality-Testsystem (VR) HyPER XiL live erleben. Das System besteht aus einer Kopplung verschiedener modernster Simulationswerkzeuge wie CarMaker und Vissim. Zudem lassen sich ein VR-Fußgängersimulator und das fka-Testfahrzeug interaktiv in Echtzeit integrieren, sodass jedes der Elemente Umgebung, Fahrzeug, Fahrer, Fußgänger und umgebender Verkehr entweder virtuell oder real in der Testumgebung verfügbar ist.

Eine weitere fka-Exponate erwartet die Besucher direkt vor dem Kongresszentrum: das Konzeptfahrzeug SpeedE. Das elektrisch angetriebene Fahrzeug kombiniert ein „Steer-by-Wire“-System, das einen Lenkwinkel von bis zu 90° ermöglicht, mit einem innovativen Steuerungskonzept: Der Fahrer steuert das Fahrzeug mithilfe sogenannter Side-Sticks anstelle eines Lenkrads – eine in der Luftfahrt bereits etablierte Steuerungsmethode. Dank seiner Architektur und offener Schnittstellen bildet das SpeedE eine ideale Plattform, um neue Entwicklungen auch in den Bereichen Antriebsstrang, Thermomanagement und automatisiertes Fahren schnell zu integrieren und zu testen. In diesem Jahr zeigt das SpeedE die Integration eines redundanten Steuerungssystems für die Kurshaltung. Der nächste Schritt besteht darin, das Fahrzeug mit verschiedenen Sensorprinzipien auszustatten, um sicheres automatisiertes Fahren zu ermöglichen.

Julian Refghi M.Sc. Head of Marketing & Communication julian.refghi@fka.de
+49 241 8861 227

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